Achtsamkeit als Superpower

Einladung zum Impuls-Vortrag
Nachdenken, Diskutieren, Kennenlernen und Vernetzen

  • Achtsamkeit in aller Munde: Modebegriff oder klar definiertes Konzept?
  • Wie genau funktioniert Achtsamkeit?
  • Relevanz von Achtsamkeit heute
  • Integration von Achtsamkeit in den Arbeitsalltag
  • Achtsamkeit zum Ausprobieren

Freitag, 29.10.2021 um 19 Uhr
Kulturzentrum Altes Rathaus
Bonn Oberkassel, Königswinterer Straße 720

Anmeldung bitte per Mail an info@frohesschaffen.eu senden, da die
Teilnehmendenzahl begrenzt ist.

Termin der kommenden Veranstaltung: 17.12.21

Volles Haus
Foto Heike Koch-Bronemann
Vorstandsvorsitzende Brigitte Jacobs-Hombeuel begrüßt Astrid Seidl und Dr. Karolin Helbig und die ca. 30 Gäste
Foto Heike Koch-Bornemann
Lecker!

New Work und Frohes Schaffen

„Vernetzt“ ist der Subtitel der Veranstaltungsreihe unseres Vereins und genau das ist am Ende passiert. Nach einem kurzen Fachimpuls kamen wir locker ans Füreinander-Interessieren, Nachfragen, Erzählen, Weiterspinnen…

Für den Auftakt der Reihe wurde ein brandaktuelles Thema aufgearbeitet: New Work. Meint es wirklich gute (neue) Arbeit oder ist nur eine neue Blase? Wir schauten uns verschiedene Ansätze und überlegten: Wo klebt das Etikett „New Work“ drauf und wie erkennt man Etikettenschwindel? Handelt es sich bei New Work um eine Strömung, die die Arbeit halt anpasst an die Bedürfnisse moderner Wohlstandsmenschen oder ist es eine Graswurzelbewegung von Leuten, die die Nase voll haben von unbefriedigender, sinnloser Arbeit und/oder kapitalistischer Nutzenmehrung? Oder sind es gerade die Start Ups und globalen Unternehmen aus dem Silicon Valley die „Happy Work“ in allen möglichen Facetten (dabei ist ein Kickertisch noch die geringste Kleinigkeit) anbieten und kurzfristig enorme Zufriedenheitswerte bei den Mitarbeitenden verzeichnen können?  Ist New Work also das Mittel zum (Gewinnmaximierungs-)Zweck oder wie der New Work-„Erfinder“ Frithjof Bergmann meinte, ist New Work als wirklich, wirklich gute Arbeit ein wunderbares Mittel zur Selbstverwirklichung des Menschen?  Die Debatte ist längst nicht zu Ende. 

Weitere Informationen zu New Work kann man bei unserer Referentin des Abends, Brigitte Jacobs-Hombeuel, erhalten und auf Ihrer Webseite nachsehen.   

Hintergrund der Veranstaltungsreihe Frohes Schaffen – vernetzt

Wir wollen Menschen, gleich welchen Alters und beruflicher Tätigkeit,

… ein unkompliziertes Bildungsangebot machen: vor Ort, kostenfrei, verständlich und kurzweilig.

… die Gelegenheit bieten, sich eine eigene Meinung zu aktuellen Themen der Arbeitswelt zu bilden und damit mittelbar ihr Demokratiebewusstsein schärfen.

…einen Reflexionsraum anbieten, um die eigene Situation in Bezug auf die Arbeit (neu)  zu betrachten und im Rahmen des Themas einzuordnen.

… ermöglichen, über den Tellerrand zu schauen und wahrzunehmen, wie die Arbeit von anderen in Wirklichkeit ist. Es soll helfen, Stereotype und Vorurteile abzubauen und Solidarität zum Ausdruck zu bringen.

…ins Gespräch bringen, Kontakte knüpfen und bestenfalls einen schönen Abend verbringen lassen.

Frohes Schaffen – vernetzt: Veranstaltung am 20.8.2021: New Work. Arbeit anders denken – Arbeit anders machen

Einladung zum Impuls-Vortrag
Nachdenken, Diskutieren, Kennenlernen und Vernetzen

  • Was verbirgt sich hinter dem Begriff „New Work“?
  • Ist es eine echte Bewegung in der Arbeitswelt oder Etikettenschwindel?
  • Was bringt es den Unternehmen und was den arbeitenden Menschen?

Im Austausch können wir mehr über die Veränderungsmöglichkeiten bei der Arbeit erfahren und ein klareres Bild des Arbeitslebens jenseits des Tellerrandes bekommen.

Freitag, 20. August 2021 um 19 Uhr
Gottfried Kinkel Grundschule (Pausenhalle)
Bonn Oberkassel, Kastellstraße 31
Anmeldung bitte per Mail an info@frohesschaffen.eu senden, da die Teilnehmendenzahl begrenzt ist.

Weitere Informationen: Flyer herunterladen

Termine der kommenden Veranstaltungen:
29. Oktober 2021
17 Dezember 2021

Frohes Schaffen zeichnet Charta der Vielfalt: Für Diversity in der Arbeitswelt

Frohes Schaffen e.V. hat die „Charta der Vielfalt“ gezeichnet und dafür am 30. Juni 2021 die, von Staatsministerin Annette Widmann-Mauz unterzeichnete Urkunde erhalten. Ziel der Charta ist es , Unternehmen, Verwaltungen und Organisationen aufzufordern, ein wertschätzendes Arbeitsumfeld für alle Mitarbeitenden zu schaffen – unabhängig von Alter, ethnischer Herkunft und Nationalität, Geschlecht und geschlechtlicher Identität, körperlichen und geistigen Fähigkeiten, Religion und Weltanschauung, sexueller Orientierung und sozialer Herkunft. Es geht um die Anerkennung und die Förderung vielfältiger Potenziale, die auch wirtschaftliche Vorteile für die umsetzenden Organisationen schafft.
Die Vielfalt der Gesellschaft, beeinflusst durch die Globalisierung, den demografischen und gesellschaftlichen Wandel, prägt auch die Arbeitswelt in Deutschland.
Wir sind überzeugt: Gelebte Vielfalt und Wertschätzung dieser Vielfalt haben eine positive Auswirkung auf uns, unseren Verein und auf die Gesellschaft in Deutschland.
Schaut mal rein unter: https://www.charta-der-vielfalt.de und auf unser Profil unter: https://www.charta-der-vielfalt.de/ueber-uns/die-unterzeichner-innen/liste/zeige/frohes-schaffen-ev/

Foto Urkunde Charta der Vielfalt
Urkunde für „Frohes Schaffen“

Aufruf des Vorstands von „Frohes Schaffen“ an die Entscheider und Entscheiderinnen im Bereich Logistik, Lebensmitteleinzelhandel und Pflege, ihren Einfluss zu nutzen!

In mehr als einem Dutzend persönlichen Briefen hat der Vorstand von „Frohes Schaffen“ CEOs, Vorstands-bzw. Aufsichtsratsvorsitzende sowie den Arbeitgeber-Präsidenten aufgerufen, die Arbeitsbedingungen von Beschäftigten in den Branchen Logistik, Lebensmitteleinzelhandel und Pflege zu verbessern. 

Unsere konkreten Vorschläge: 

– Das Kriterium „Systemrelevanz“ bzw. Nutzen der Tätigkeit für die Gesellschaft / den einzelnen Menschen muss bei der Bewertung der Tarifmerkmale eingeführt werden.

– In der Öffentlichkeit muss der Stellenwert der Arbeit der genannten Berufe gehoben werden.

– Eine faire Personalbemessung, die den Beschäftigten eine Erledigung der Arbeit ohne Dauerstress ermöglicht und den Kund*innen/Patient*innen würdig ist, muss eingeführt werden.

– Ein konsequentes und großzügiges Einplanen der Dauer von Wiederbesetzungen bei Vakanzen muss umgesetzt werden.

– Arbeitnehmer*innen müssen vertrauen können, dass mittel- bis langfristig gute Arbeitsbedingungen und faire Entlohnung  bei der Überwindung des Fachkräftemangels helfen werden.

– Alle, nur auf die Gewinnmaximierung gerichteten Vorgaben müssen verweigert werden, sobald zu vermuten ist, dass diese Maßnahmen auf Kosten der Beschäftigten und/oder der Patient*innen / Kund*innen gehen, 

– Alle Tarifgruppen müssen aus den Gehaltstabellen gestrichen werden, bei denen – unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Wochenarbeitszeit der jeweiligen Branche – niemand in Würde ohne staatliche Zusatzleistungen leben kann. 

Das erste Netzwerktreffen zum Thema „New Work“ muss aufgrund der Auflagen zur Bekämpfung des Coronavirus leider verschoben werden…

Das erwartet Euch, wenn Veranstaltungen wieder bedenkenfrei stattfinden können:

„Frohes Schaffen – vernetzt“

New Work – Arbeit anders denken, Arbeit anders machen
Zusammen mit dem Start-Up-Boom und der Digitalisierung dringt der Begriff „New Work“ unversehens in die Diskussionen vieler Unternehmen ein. Was verbirgt sich dahinter? Ist es eine echte Bewegung in der Arbeitswelt oder Etikettenschwindel? Was bringt es den Unternehmen und was den arbeitenden Menschen?

Wir streifen folgende Punkte:

  • Ursprung der Idee & Drängeln der Jungen
  • Dreiklang von Sinn, Ganzheit und Selbstorganisation
  • Zusammenhang mit Kickertisch und frischem Obst
  • Das Menschenbild dahinter
  • Hier haken Theorie und Praxis
  • Gewagte These

Der Kurzvortrag soll zum Darüber-Nachdenken anregen, ob das ein Arbeitskonzept der Zukunft für mich und meinen Arbeitszusammenhang sein kann. Im Austausch können wir voneinander mehr über die Veränderungsmöglichkeiten bei der Arbeit der anderen Teilnehmer und Teilnehmerinnen erfahren und ein klareres Bild des Arbeitslebens jenseits des Tellerrandes bekommen.

Wir freuen uns auf Euch!

Corona-Auflagen: Trübe Zeiten für Frohes Schaffen

Aus dem Online-Austausch mit Teilnehmenden verschiedener Berufsgruppen lässt sich folgendes Fazit ziehen: am meisten fehlen soziale Kontakte und eine Perspektive! Es wird berichtet, wie sehr die „lieben KollegInnen“ vermisst werden und wie die unklare wirtschaftliche Situation einzelne bedrückt. Bei ohnehin hoher Arbeitslast kommen vermehrt weitere, „digitale“ oder „Hygiene“-Aufgaben hinzu. Das Tempo bleibt. Errungenschaften, wie zum Beispiel kooperative Lernmethoden bei LehrerInnen werden im Dienste der Infektionssicherheit schnell wieder ad acta gelegt. Selbständige fühlen sich durch die unklare Auftragslage deutlich unsicherer als in Vor-Corona-Zeiten. Das Teilen der Wahrnehmung der eigenen Arbeitssituation und das Zuhören und Verstehen der Eindrücke der anderen wurde allerseits als sehr wohltuend empfunden und stärkt die Solidarität. Fragen Sie doch auch einmal konkret nach, wie der Nachbar, die Freundin, der Bruder oder die Tochter ihre Arbeit in diesen Zeiten empfindet…

Frohes Schaffen unterzeichnet Equal Care Manifest

Auszug aus dem Manifest für angemessene Wertschätzung und Bezahlung im Care-Bereich: „Wir laden alle Menschen ein, die beruflich, im Privaten oder ehrenamtlich Sorgeverantwortung übernehmen, gemeinsam für einen grundlegenden System- und Wertewandel zu kämpfen und sich mit diesem Ziel zusammen zu schließen. Wir fordern all diejenigen auf, die zur Zeit deutlich spüren, wie sehr sie persönlich von der Sorgearbeit anderer profitieren, Care nicht länger finanziell und ideell klein zu reden, sondern sich solidarisch zu zeigen, indem sie den überfälligen Kampf für mehr Sorgegerechtigkeit auch über die Coronavirus-Pandemie hinaus unterstützen. Care-Arbeit ist nicht nur systemrelevant, sie ist das Fundament unseres Systems!“

Unterzeichnen Sie das Equal-Care-Manifest: https://equalcareday.de